Früchte mit hohem Gehalt: Ein kurzer Blick auf die Geschichte des Obstbrennens. Alter Apfel....



Im Mittelmeerraum stand seit dem späten Mittelalter vorwiegend das Brennen von Wein im Vordergrund, sodass der Grappa dort auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Nördlich der Alpen allerdings wurde ein anderer Rohstoff für die Destillation verwendet, der in Überfluss vorhanden war: Obst. Der Ursprung des Brennens von Obst liegt im alemannischen Raum, wo seit jeher Zwetschgen, Kirchen und Steinobst wie Marillen sehr gut gedeihen konnten. Im Rheintal bis hin zu den Ausläufern des Schwarzwaldes kamen die Bauern schnell auf den Gedanken, das vorhandene Obst zu Spirituosen zu verarbeiten, schließlich war die Vergärung ja bereits bekannt.Auch wenn sich die Technik rasant entwickelt hat und heute sämtliche Vorgänge (wie Drücke und Temperaturen) beim Brennern computergesteuert sind, so ist das Grundprinzip aber eigentlich erhalten geblieben: die vergorenen Früchte werden in der Brennblase erhitzt und die freigesetzten alkoholischen Dämpfe werden im Kühler aufgefangen. Heute sind die Standards aber so hoch, dass nicht mehr 10 Brennvorgänge gebraucht werden, um ein reines Produkt mit vollem Aroma und wenig Wasser zu erhalten. Heute ist das Obstbrennen übrigens eine sehr wichtige Einnahmequelle für Bauern, denn jedes Jahr werden zig tausend Tonnen von Früchten zu hochprozentigen Erzeugnissen verarbeitet. Große Mengen konnten in der frühen Phase des Destillationsverfahrens schon alleine aus dem Grund nicht hergestellt werden, da der Most gekühlt werden muss, um Schimmelbildung zu vermeiden. Quelle: www.myspirits.eu


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